Breussmassage

Ursprung der Breuß-Massage

Die Breuß-Massage geht auf Rudolf Breuß zurück, der vor allem durch sein Buch: „KREBS Leukämie und andere scheinbar unheilbare Krankheiten mit natürlichen Mittel heilbar. Ratschläge zur Vorbeugung und Behandlung vieler Krankheiten” bekannt geworden ist. In dem Buch wird die Breuß-Massage allerdings nur recht kurz beschrieben und nicht im Detail erklärt. Der Kern und Höhepunkt in dem Buch von Rudolf Breuß ist neben einer Reihe weiterer Krankheitsprobleme die „Krebskur-Total”, mit der anscheinend auch scheinbar aussichtslose und aufgegebene Krebsfälle geheilt werden können, was ich aber bis jetzt nicht überprüfen konnte. In seinem Buch erläutert Rudolf Breuß neben vielen weiteren Erkrankungen auch die Behandlung von Rheuma, Arthritis und Arthrose.

Die Breuß-Massage entstand, nachdem der Chiropraktiker weggezogen war, zu dem Rudolf Breuß immer seine Bandscheibenpatienten geschickt hatte. Als Rudolf Breuß keinen guten Ersatztherapeuten für seine Patienten mit Bandscheibenproblemen finden konnte, legte Breuß dann schließlich selbst mit großem Erfolg Hand an.

Grundgedanke der Breuß-Massage

Rudolf Breuß ging davon aus, daß sich Bandscheiben nicht verbrauchen. Vielmehr nahm Breuß an, daß bei Bandscheibenschäden, die Bandscheiben wie ein ausgetrockneter Schwamm unter einem schweren Gewicht plattgedrückt sind. Seine Lösung dieser Situation ist, das Gewicht wegnehmen und Wasser auf den Schwamm geben. Übertragen auf die Wirbelsäule heißt das, zuerst wird die Wirbelsäule gestreckt und anschließend mit Johannesöl (Johanneskraut in Olivenöl angesetzt) getränkt.

Rudolf Breuß führt als anschauliches Beispiel die Glieder einer Kette an. Solange eine Kette gespannt ist, lassen sich die Kettenglieder nicht verschieben. Das Strecken der Wirbelsäule mit dem anschließenden Einölen entspricht dem Entspannen dieser Kette.

Mit der gleichen Annahme, daß kranke Bandscheiben wie ein ausgetrockneter Schwamm sind, kommt Dr. Fereydoon Batmanghelidj zu dem Schluß, daß Wassertrinken zu einer Behebung des Bandscheibenproblems von innen führt. Die Schlußfolgerungen von Breuß und Dr. Batmanghelidj sind beide richtig, daher sollte zusätzlich zur Breuß-Massage bei Bandscheibenproblemen auch noch die tägliche Wasseraufnahme gesteigert werden.

Behandlungsablauf der Breuß-Massage

Eine Breuß-Massage dauert etwa 20 min und beginnt mit sanften Streichungen fast ohne Öl entlang der Wirbelsäule, d.h. die Wirbelsäule wird mit Gespür und schmerzlos beim Kreuzbein 2 bis 5 mal nach unten gestreckt, bis der Therapeut merkt, wie sich die Wirbelsäule entspannt und streckt. Danach wird Johannesöl (Johanneskraut in Olivenöl angesetzt) aufgetragen, um die Bandscheiben von außen zu „befeuchten”. Die Breuß-Massage endet mit einer energetischen Behandlung. Dazu sprach Rudolf Breuß ein einleitendes Gebet und legte dann die Hände auf den Rücken des Patienten, was Breuß ”Magnetisieren” nannte.

Anwendungsgebiet der Breuß-Massage

Die Breuß-Massage wende ich bei Bandscheibenproblemen insbesondere dann an, wenn der Rücken so schmerzempfindlich ist, daß nur noch leichte Berührungen möglich sind, wie dies z.B. bei Hexenschuß (Lumbago), Bandscheibenbeschwerden (Diskopathie, Diskusprolaps), Ischias (Ischialgie) oder allgemein bei Rückenschmerzen der Fall sein kann. Die Breuß-Massage zielt darauf ab, verschobene Wirbel zu richten, und entlastet damit eingeklemmte Nerven.

Die Breuß-Massage kann auch als sanfter Behandlungsabschluß einer Dorn-Therapie oder Popp-Therapie sowie als einleitende Lockerung vor Beginn einer Dorn-Therapie angewendet werden.

pvmk logo 300

 

 

ANSCHRIFT

Im INJOY Volmetal
Volmestraße 51
58579 Schalksmühle

KONTAKT

Tel.: +49 (0) 23 55 - 504 62 77
FAX: +49 (0) 23 55 - 504 62 66
eMail: info[a]physiovital-mk.de

AKTUELLE SPRECHSTUNDE UND
TELEFONISCHE ERREICHBARKEIT:

MO: 08-12 UHR u. 15-20 UHR    DO: 08-12 UHR u. 15-18 UHR
DI : 08-12 UHR u. 15-20 UHR    FR : 09-12 UHR u. 15-18 UHR
MI : 08-12 UHR u. 15-20 UHR